Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Wir leben in aufregenden Zeiten, … eine neue gesellschaftliche Revolution hat uns erfasst: das Digitale erfasst und bestimmt unser Leben, die Bildung unserer Kinder, den Alltag. Mit ebenfalls nicht unerheblichen Auswirkungen auf das zukunftsorientierte Funktionieren von Vereinen, Clubs und Verbänden.

Die Anforderungen an den Tischtennissport und seine Vereine und Verbände sind im Jahr 2019 enorm. Demografische und zivilgesellschaftliche Veränderungen, Wandel der generellen Sportnachfrage, Individualisierung, Ökonomisierung … und ein Mitgliederverlust von 340.000 Spielerinnen und Spieler in den vergangenen 30 Jahren … um nur einige der Aspekte zu nennen, mit denen sich Vereine und Verbände auseinandersetzen müssen.

Tun sie es nicht, erfolgt keine Anpassung und damit ist das mittel- und langfristige  Überleben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht möglich.

Es gibt keine pauschal gültigen Antworten und auch keine Patentrezepte, wie sich Vereine und Verbände zukünftig aufstellen müssen, denn die Rahmenbedingungen sind höchst unterschiedlich. Es gibt aber Grundlagen, die im Jahr 2019 helfen, den Focus auf die eigenen Stärken zu lenken; und zwar vor dem Hintergrund der eigenen, lokalen Rahmenbedingungen.

Diese berücksichtigen wir in unseren Beratungsgesprächen mit Vereinen und Verbänden vor Ort. Eine gewünschte Vereins- oder Verbandsentwicklung anzustossen ist unser Ziel. Der eigentliche Schlüssel zum Erfolg ist daher zunächst die saubere Analyse der bisherigen Vereinsgeschichte und der jetzigen Rahmenbedingungen.

Mit unserer Beratung unterstützen wir Vereine und Verbände dabei, diesen Prozess erfolgreich in Gang zu bringen und begleiten die ersten Schritte.

Unser Know-How für Eure Entwicklung
Unser Beratungsangebot

Erstgespräch

(für Vereine in D, CH, A)
299 zzgl. ges. MwSt. (innerhalb Deutschlands)
  • Wir führen ein Erstgespräch zum Kennenlernen und zur Situationserfassung vor Ort durch (Deutschland, Schweiz, Österreich). Fakten sammeln, das „Bild“ des Vereins erwerben, die Gesamtlage beurteilen … sind die Kerndinge, die unser Erstgespräch umfasst. Danach fassen wir das Erstgespräch zusammen und stellen dem Verein oder Verband dies zur Verfügung. Er kann und darf dann entscheiden, ob innerhalb unseres Beratungsangebotes der nächste Schritt gewünscht wäre.

Anamnese

(für Vereine in D, CH, A)
179 zzgl. ges. MwSt. (innerhalb Deutschlands)
  • In einem nächsten Schritt wird von uns eine Anamnese der Gesamtsituation erstellt – ergänzt durch klare und transparente Empfehlungen für die Veränderung notwendiger „Schwachstellen“ (z.B. (fehlender) Trainer, Mitgliedsbeiträge, ehrenamtlich engagierte Mitglieder, Hallenzeiten, Fördermittelakquise, etc.). Hierzu erhält der Verein ein individuelles Konzept.

12monatige Begleitung

(für Vereine in D, CH, A)
199 zzgl. ges. MwSt. (innerhalb Deutschlands)
  • Auf Wunsch richten wir eine mindestens 12monatige Begleitung der Veränderungsprozesse durch Permanentberatung (telefonisch, schriftlich) ein. Hier hat der Verein die Option, während eines gesamten Kalenderjahres bei Bedarf oder außergewöhnlichen Entwicklungen auf unsere Dienste zurückzugreifen.

"Du musst die Veränderung sein, die Du sehen willst."

Gandhi

Damit Veränderung gelingt, braucht es Mut für ein offenes Verständnis der eigenen Vereins-Weiterentwicklung. Mut, sich auf die besonderen Werte des eigenen Sportangebotes zu konzentrieren, dieses aber modern zu präsentieren. Mut, um das eigene Tun der Vergangenheit kritisch zu reflektieren, immer wieder zu überdenken und sich manchmal von gewohnten und vertrauten Regeln und Abläufen zu verabschieden. Dieser Prozess ist unabhängig von der Größe eines Vereins, vom städtischen oder ländlichen Raum, von hauptberuflicher Unterstützung/Kooperation oder vom Tischtennisangebot anderer Vereine oder Verbände.

Wenn jeder Verein den Mut aufbringt, in einen Entwicklungsprozess einzusteigen, der die vor Ort vorhandenen Rahmenbedingungen berücksichtigt, werden klare Profile statt Beliebigkeit erkennbar, werden Tischtennis und der Verein wesentlich besser wahrgenommen und erfolgreicher. Im Jahr 2019 auf Traditionen zu verweisen reicht schon lange nicht mehr aus. Weiterentwicklung kann und darf nicht mehr als Selbstverständlichkeit begriffen werden. Gewählte Führungskräfte aus Vereinsvorständen müssen in Vereinen das Heft der Zukunftsgestaltung in die Hand nehmen und Perspektiven entwickeln.

Thema: Schuld sind immer die anderen

Ein Problem bleibt ein Problem, wenn man es nur als solches sieht. Relativ schnell finden sich viele Vereine mit einer unbefriedigenden Tatsache ab, obwohl die meisten von ihnen darunter leiden. Viele Vereine und ihre Spieler(innen) begründen auch, warum sie leiden: Von „Ich bin zu alt, um noch etwas zu lernen“ über „Er hat seine Chance erkannt und unseren Verein verlassen“ bis „Die anderen Vereine hatten eben mehr Glück, haben mehr Hallenzeiten oder überhaupt einen Trainer“.

Das Problem ist, dass wir uns mit dieser Haltung einem Problem nicht stellen und nicht nach einer Lösung suchen. Jammern ist bequem. Dinge oder Zustände zu verändern bedeutet aktiv zu werden. Und hier kommt die unbewusste Angst vor der Veränderung ins Spiel. Aktiv zu werden und eine Lösung zu suchen, heißt Gewohnheiten zu ändern. Doch wer garantiert uns, dass diese Änderung auch wirklich die erhoffte Verbesserung mit sich bringt? Leicht schleichen sich dann erneut Ausreden ein, die Gründe benennen, warum das zwar bei anderen Vereinen, aber nie bei einem selbst funktionieren kann. Übersehen wird, dass das beneidete Glück der anderen Vereine auf harter Arbeit beruht. Wichtig ist, die eigenen Chancen zu erkennen, den Mut sie zu nutzen aufzubringen. Alter spielt in diesem Zusammenhang übrigens keine entscheidende Rolle.

Schokolade wird aus den Bohnen des Kakaostrauches gewonnen. Bohnen sind Gemüse. Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen. Rüben sind Gemüse. Also ist Schokolade ein Gemüse. Aus Furcht vor Konsequenzen belügen wir uns immer wieder selbst, statt den Tatsachen ins Auge zu sehen. Ausreden machen manches (scheinbar) leichter, doch sind sie meist die falsche Wahrheit. Die echte Wahrheit zu akzeptieren ist mitunter schmerzhaft.

Und deshalb wird jede Beratung nur dann erfolgreich enden, wenn erkannt wurde, dass Ausreden ein echter Hinderungsgrund sind.

Im berühmten Gedicht „Es ist was es ist!“ von Erich Fried heißt es zum Schluss: „Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht. Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung. Es ist was es ist, sagt die Liebe!“ Ausreden, warum sich der eigene Verein nicht weiter entwickeln sollte, sind damit überflüssig.

Manchmal muss man einfach über den eigenen Schatten springen. Das haben wir in den meisten Fällen nie gelernt. Stattdessen haben wir – neurobiologisch – unser Gehirn immer wieder in seinem (natürlichen) Bestreben, den „Energiesparmodus“ anzustreben, unterstützt. Unbewusst natürlich, weil uns in den meisten Fällen auch hier das Wissen um die tatsächliche Funktion unseres Gehirns fehlte. Dann sind – natürlicherweise – Bequemlichkeit und möglichst „nichts tun“ die Folge.

Wer die eigene Komfortzone verlässt, entdeckt neue Seiten – an sich selbst, an seinen Mitgliedern und seiner Sportart, die „da draußen“ so viel Schönes und Spannendes zu bieten hat.

Wenn wir einmal unsere Aufmerksamkeit ganz bewusst auf die Ausreden lenken, die wir ständig suchen und von uns geben, warum wir unseren Verein so lassen sollten, wie er jetzt ist, können wir auch ganz bewusst dagegen steuern. Es lebe die Wahrheit – mit aller Konsequenz! Selbstverständlich besteht das Recht, seinen eigenen Verein so zu lassen, wie er ist. Zur Wahrheit gehört dann allerdings auch, dass er dieses revolutionäre Zeitalter nicht überleben wird.

Machen wir uns nichts vor: Ausreden zu suchen ist manchmal nicht einfach. Jammern dagegen schon. Eigentlich könnten wir in dieser Zeit auch nach Lösungen suchen. Die verbrauchte Energie bleibt die gleiche – nur fühlen wir uns hinterher besser, weil eine selbst erarbeitete, entdeckte oder gemeinsam entwickelte Lösung uns immer Kraft zurück gibt.

Auch wenn wir den Erfolg anderer oft nur dem Glück zuschreiben, heißt das noch lange nicht, dass uns dieses Glück nicht auch einmal treffen kann. Noch besser allerdings ist es, diesem Glück durch das eigene Zutun auf die Sprünge zu helfen. Den „Glück“ ist das Ergebnis entschiedenen Handelns!

Ändern Sie einfach mal die Sichtweise ...

Beratungsangebot für Tischtennis-Vereine. Damit Veränderung gelingt, braucht es Mut für ein offenes Verständnis der eigenen Vereins-Weiterentwicklung.